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Kristina Flügel

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QX: Wo könnte man Dir in Deiner Freizeit begegnen und welchen Menschen würde man kennenlernen?

Kristina: Du könntest mir samstags morgens beim Zeitunglesen im Kaffee Wacker begegnen. Oder beim Golfen, Wandern, Skilaufen oder Schwimmen. Wenn immer es die Zeit erlaubt, mache ich einen Abstecher nach Italien, um Land und Leute - „la dolce vita“ eben – mit Familie und Freunden zu genießen. Dann lernst Du einen Genußmenschen kennen, der immer neugierig auf Neues und gerne in Bewegung ist.

QX: Seit Deinem Einstieg als Trainee 1997 bist Du bei der Deutschen Bank tätig. Du hast in verschiedenen Funktionen einen großen Teil des Konzerns kennengelernt und leitest mittlerweile die Bereiche Resourcing und Personalbetreuung für Deutschland. Warum bist Du der Deutschen Bank als Arbeitgeber über so viele Jahre treu geblieben?

Kristina:
Das ist ganz einfach: Seit meinem Einstieg habe ich in unterschiedlichen Funktionen und Bereichen immer wieder Neues gelernt und stetig mehr Verantwortung für Menschen und Themen übernommen. Langweilig wurde es mir nie, schließlich arbeitet die Bank in so verschiedenen Geschäftsfeldern wie dem Privatkundengeschäft und dem Investmentbanking, und das in 72 Ländern. Das hieß für mich persönlich: ständig neue Herausforderungen. Nach meinem Traineeprogramm im Inhouse Consulting konnte ich schon in den Jahren von 1997 bis 2000 auf der ganzen Welt nach begabten Hochschulabsolventen für unser Haus suchen. Darauf folgten die Mitarbeit an einem großen Outsourcing-projekt, globales Talent Management aus unserer Filiale in New York und wieder in Deutschland im HR Workstream die Übernahme der Norisbank. Außerdem habe ich als regionale Personalleiterin mit meinem Team ein großes Change Management Projekt durchlebt und schließlich eine neue Abteilung aufgebaut. Veränderungen mitzugestalten heißt für mich, am Puls der Zeit zu sein und an der Zukunft mitzubauen.

QX: In der Öffentlichkeit wird das Thema Nachhaltigkeit seit geraumer Zeit immer stärker diskutiert. Welche Herausforderungen ergeben sich daraus für die Deutsche Bank und speziell für Resourcing?

Kristina: Ganz allgemein gefasst heißt Nachhaltigkeit für die Deutsche Bank, dass wir uns als verantwortungsvoller Unternehmensbürger zeigen. Wir haben deshalb im ganzen Konzern das Ziel, unser Geld auf sozial und ökologisch verantwortungs-volle Weise zu verdienen. Beispiele dafür sind der Umbau unserer Konzern-zentrale in Frankfurt zum umweltfreundlichsten Hochhaus in Europa, unsere Beteiligung an der Wüstenstrominitiative „Desertec“ sowie unser Engagement auf dem Feld der gesellschaftlichen Verantwortung in Höhe von jährlich 80 Mio. Euro. Gerade junge Berufseinsteiger fragen heute danach, was ein Arbeitgeber für Umwelt, Kultur und Soziales tut, und für uns sind Markt und Moral keine Gegensätze. Im Resourcing bedeutet Nachhaltigkeit, so für die Zukunft zu planen, dass das Unternehmen und die Neueinsteiger langfristig zueinander passen. Anders gesagt: Entscheidungen, die wir heute in der Personalarbeit treffen, müssen in fünf, zehn und fünfzehn Jahren oder später noch tragen. Mitarbeiter, die wir heute gewinnen, wollen wir auf Dauer und immer wieder neu für unser Haus begeistern. Dazu gehört auch, dass wir potentielle Mitarbeiter laufend kennenlernen und zu ihnen Kontakt halten.

QX: Die Deutsche Bank war eines der ersten Partnerunternehmen unseres Netzwerkes. Aktuell sind wir dabei, unsere Zusammenarbeit wieder zu intensivieren. Welche Möglichkeiten entstehen aus Deiner Sicht für beide Seiten aus dieser Kooperation?

Kristina: Für Mitglieder des Netzwerkes ergeben sich auf allen Ebenen interessante Einstiegschancen bei der Deutschen Bank, dem Marktführer in Deutschland und vielen anderen Märkten. Für uns ergibt sich die Chance, die Bank vorzustellen und die Menschen, die sie ausmachen mit ihren Werten (Teamwork, Leistung, Innovation, Kundenfokus, Vertrauen) näher kennenzulernen, damit Sie sich ihr eigenes Bild von uns machen können.

QX: Zu guter Letzt unsere obligatorische Frage: Was ist Dein „Vanity“?

Kristina: Ja, das ist eine gute Frage. Ich kann gut vermitteln und bin daher oft als Diplomatin gefragt.