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David Winter

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QX: David, seit 2 Jahren bist Du bei QX und schon fast so bekannt wie ein „bunter Hund“. Wie kommt´s?

David: Naja, ich habe Thomas und Tobias zufällig durch Freunde kennengelernt und sie seitdem sehr lieb gewonnen. Durch die Beiden habe ich am ersten QX-Event teilgenommen und seitdem so gut wie Keines ausgelassen. Von Frankfurt bis Singapur. Und ein bisschen verrückt bin ich wahrscheinlich auch.

QX: Wie war die Zeit bei QX für Dich bis jetzt?

David: Ich habe in dieser Zeit spannende Menschen kennengelernt, unheimlich viel lernen und erfahren können. Z.B. konnte ich meinen Wunsch, unabhängig und unternehmerisch tätig zu sein, durch unzählige Gespräche und das ein oder andere Vorbild ausprägen. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass ich auch wahre Freunde finden konnte.

QX: Du sprichst gerade von Freundschaften und interessanten Menschen. Gibt es denn eine Person aus dem Netzwerk, die Dich besonders beeindruckt oder bereichert hat?

David: Sebastian Gradinger! Ich habe erst gedacht: Was ist das denn für „Einer“? Aber beim ersten Glas Champagner waren wir sofort auf einer Wellenlänge. Wir haben uns – ohne uns zu kennen – ein Zimmer auf der „Queen Mary“ geteilt, Thomas meinte: Das paßt schon! Und so war es dann auch…
Sebastian und ich haben viel über das Unternehmertum, Leben, Geradlinigkeit, Selbstbewusstsein und Durchsetzungsfähigkeit philosophiert.

QX: Auf den Veranstaltungen erlebt man Dich als sehr kommunikativ, offen und authentisch. Auf der „Leadership Conference 2010“ konnten wir Dich als Model auf dem Laufsteg bewundern. Wo trifft man Dich sonst noch?

David: Ich liebe Frankfurt! Den Palmengarten, den Grüneburgpark, die Bars und Restaurants. Ich lebe und esse gerne, reise so viel ich kann. Sobald das Wetter mitspielt cruise ich mit dem Oldtimer durch Taunus und Rheingau…irgendwie nicht immer eine gelungene Kombination. Allerdings bin ich zurzeit fast rund um die Uhr mit und in meiner Firma beschäftigt. Kommt doch mal vorbei!

QX: Wenn wir schon beim Thema sind: Autos spielen in Deinem Leben eine besondere Rolle. Schon früh warst Du im elterlichen Autohaus beschäftigt. Das „Unternehmer sein“ hast Du quasi mit in die Wiege gelegt bekommen. Seit Anfang des Jahres führst Du Dein eigenes Citroen-Autohaus mit 25 Mitarbeitern - die Häusler Automobile GmbH in Darmstadt. Wie war der Schritt in die Selbstständigkeit für Dich?

David: Ich habe mir einen lange gehegten Traum erfüllt – mit einiger Hilfe, Freundschaft und Vertrauen meines Vorgängers Dr. R.J. Häusler– aber am Ziel bin ich noch lange nicht!

Ich war bereits früh an der operativen Leitung der Firma meines Vaters beteiligt und habe schon vor einigen Jahren wesentliche Abteilungen frei und unabhängig gestaltet. Trotzdem war ich immer der Junior. Bei zwei sturen Querköpfen auf Dauer keine gute Kombination. Für mich hat sich an Einstellung, Verantwortlichkeit und Alltag wenig geändert, nur habe ich jetzt alle Zügel selbst in der Hand und das ist ein unwahrscheinlich gutes Gefühl. Trotzdem bin ich meinen Eltern sehr dankbar, sie haben mich nie gezwungen in das Unternehmen einzusteigen. In der Zukunft möchte ich den Betrieb meiner Eltern integrieren und als zweiten Standort führen. Für mich bedeutet „Unternehmer sein“ wahre Freiheit und eine große Herausforderung. Die letzten Monate waren ein hartes Stück Arbeit. Dafür kann sich das Ergebnis nun umso mehr sehen lassen!

QX: Obligatorische Frage: Was ist dein Vanity?

David: Ich bin doch nicht eitel! Für die Aufnahme hat der Photograph zwar unzählige Stunden gebraucht, erst der 129. Entwurf hat mir gefallen und der arme Kerl war am Ende ganz außer sich. Woran das lag? Weiß ich auch nicht!